Astrologie


In der Geschichte der Astrologie beobachten Menschen seit Urzeiten den Himmel und sprechen der Konstellation von Sternen & Planeten in ihren Häusern eine Bedeutung für ihr Leben zu. Das griechische Wort Astrologie bedeutet Sterndeutung und setzt astronomische Begebenheiten in Bezug zu Personen, Vorhaben und Charakteren. Astrologen bieten mit ihren Vorhersagen durch Horoskope bei einer astrologischen Online Beratung Antworten und Rat in verschiedensten Lebensbereichen, die das Universum bereithält. Wie funktioniert Astrologie? Wie nutzt man Astrologie?

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Planeten in der Astrologie


Die Planeten in der Astrologie beherrschen die einzelnen Häuser und damit verbunden die Sternzeichen, was sie zu einer der wichtigsten astrologischen Deutungshilfen im Horoskop macht.



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Dein monatlicher Sternenhimmel in der Astrologie


Der monatliche Sternenhimmel in der Astrologie mit aktuellen Planetenkonstellationen und ihrer Wirkung in der Astrologie auf Dich und Dein direktes Umfeld. Unsere astrologische Sternenhimmel Analyse gibt Dir Rat in der Beziehung, der Liebe, im und bei beruflichen Vorhaben.

Häuser in der Astrologie


Planeten und Tierkreiszeichen werden in die Häuser der Astrologie eingeordnet und mit der Deutung im Horoskop ausgewertet. Die Häuser, Planetenkonstellationen und Sternbilder geben aussagekräftige Rückschlüsse auf Eigenschaften und Tendenzen in Horoskopen.

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Astrologie & Horoskope Online Beratung


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Geschichte der Astrologie


Astrologie fasst die altgriechischen Worte “astron” für Sterne und “logos” für Lehre zusammen. Wir reden also von der Sternenlehre, genauer gesagt von der Konstellation von Himmelskörpern oder Planeten und deren Auswirkungen auf den Menschen und seinen Alltag, die durch Horoskope interpretiert werden. Blicken wir zurück auf die lange Geschichte, so hat sie dennoch bis heute nicht an Nutzen und Bekanntheit verloren. Die Auslegung der Konstellationen ist historisch stets geozentrisch. Das bedeutet, dass die Sternlehre die Erde als Fixpunkt in den Mittelpunkt stellt und alle Himmelskörper – einschließlich der Sonne – eine Bewegung um die Erde ausführen. Die Astrologie besteht aus mehreren Lehren. Sie haben gemeinsam, dass sie durch die Position der Himmelskörper Prognosen abgeben, sowie Ereignisse, Schicksale und Persönlichkeitsmerkmale von Personen deuten. Heutige Sternendeuter erstellen Horoskope vorwiegend mit computergestützten Modellen und kombinieren zusätzlich Asteroiden oder Fixsterne mit der klassischen Auslegung. Wichtig ist jedoch weniger die Technik, sondern eine Persönlichkeits- oder Zukunftsdeutung aus den gewonnenen Daten.

Wie funktioniert Astrologie & Horoskope?


Durch Horoskope werden in der Astrologie die Deutung der Position von Himmelskörpern verdeutlicht. Sie treffen Aussagen auf welche Weise Planeten und Sterne zu einem definierten Zeitpunkt angeordnet sind. Die Tierkreiszeichen werden in 12 Häuser unterteilt. Himmelsrichtung und Zeit ergänzen den sogenannten Zodiak. Die Sternzeichen, die aus der Verbindung diverser Sterne am Nachthimmel mit Tierkreiszeichen zu erkennen sind, deuten vor allem die Persönlichkeit eines Menschen. Die bekannteste Art der Deutung bildet das Radix. Es fasst 12 Sternzeichen in Kombination mit 12 Häusern sowie Himmelsrichtungen, Geburtsdatum und Geburtszeit zusammen. Die Deutung wird regional von religiösen Ansichten und kulturellen Gebräuchen beeinflusst. Daher sind einheitliche Deutungen nie formuliert worden. Die astrologische Betrachtung der Planetenkonstellationen wurde schon in der Antike mit dem Zeitpunkt der Geburt eines Menschen verbunden, um Charakter und Schicksal zu bestimmen. Auch ein bestimmtes Ereignis wurde mit dem Stand der Sterne in Horoskopen verknüpft, um die Zukunft vorherzusagen. Es wurde somit beurteilt, ob das Ereignis „unter einem guten Stern“ steht.

Wie nutzt man Astrologie & Horoskope?


Das Deuten der Sterne basiert insgesamt auf sieben Himmelskörpern. Neben dem Mond und der Sonne sind auch Mars, Merkur, Venus, Jupiter und Saturn wichtige Vertreter innerhalb des Horoskops. Moderne Astrologen beziehen noch Uranus, Neptun und Pluto in die Berechnungen ein. Die Einteilung der Sternzeichen ist gleichmäßig. Sie geht allerdings auf die Beobachtungen in den tropischen Breitengraden zurück. Bedingt durch die Stellung der Erde und ihrer Besonderheiten weichen die Sternbilder mit zunehmender Entfernung von den Tropen ab. Einige Astrologen verwenden für Horoskope nicht die üblichen Tierkreiszeichen, sondern beziehen ihre Deutungen ausschließlich auf den Tierkreis der tropischen Breiten. Durch dieses Vorgehen soll die Astrologie präziser arbeiten, da keine Abweichungen zur ursprünglichen Einteilung vorhanden sind.

Innerhalb der Astrologie sind verschiedene Richtungen vorhanden, die ihre eigenen Deutungsregeln für Horoskope haben. Alle Schulen haben allerdings das Horoskop als Gemeinsamkeit. Es besteht aus zwölf Segmenten, die zwölf verschiedene Tierkreiszeichen darstellen. Jedem Tierkreiszeichen wird ein bestimmter Himmelskörper zugeordnet. Darüber hinaus werden jedem Tierkreiszeichen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Die Deutung von Horoskopen geht davon aus, dass bestimmte Konstellationen der Planeten bei der Geburt eines Menschen Rückschlüsse auf den Charakter zulassen. Gleichzeitig soll hiermit auch das Schicksal des Betreffenden erfasst werden können. Auf dieser Basis geht jede Interpretation davon aus, dass durch Deutungsregeln bestimmte Ereignisse im Leben des Individuums untersucht und bestimmt werden können. Während einige dieser Ereignisse vorbestimmt sind, können andere beeinflusst werden. Auf dieser Basis ist es möglich, die Situation zu verändern.

Spirituelle Lebensberatung durch einen Astrologen beschreibt auf Grundlage der Horoskope genauestens den Charakter und die aktuelle Lage des Ratsuchenden und seines Umfeldes. Bevorstehende Ereignisse werden klar auf die positiven oder negativen Konstellationen der Sterne an einem bestimmten Datum gedeutet. So steht eine telefonische Lebensberatung durch den Astrologen, dem Hellsehen oder Kartenlegen, in keiner Weise nach. Bei Vistano stehen Dir von uns geprüfte Astrologen professionell mit Rat und Tat zur Seite und beraten Dich in allen Lebenslagen. Horoskope bilden dazu eine perfekte Grundlage, da sie Aufschluss über den grundlegenden Charakter von Personen geben und bei Fragen nach Zeit und Ort bestens funktionieren.

Das Radix in der Astrologie


Damit Astrologen die Deutung der Zeitqualität vornehmen können, erstellen sie ein Horoskop auf der Grundlage von Daten wie Geburtszeiten oder Zeitpunkt eines Ereignisses in Verbindung mit einem bestimmten Ort. Hierbei fällt auch oft der Begriff der Radix.

Aber was ist die Radix genau? Als Radix bezeichnen Astrologen den graphischen Teil eines Horoskops. Radix stammt aus dem Lateinischen und steht für Wurzel. Die Radix besteht aus drei konzentrischen Kreisen, eingezeichneten Punkten und verbindenden Linien. Die Radix ist eine antike Abbildungsform und stellt die Erde in den graphischen Mittelpunkt. Sie ist eine Art kosmische Uhr und kann jeden Zeitpunkt durch den exakten Stand der Planeten abbilden. Für das „Ziffernblatt“ dieser kosmischen Uhr gibt es zwei Varianten der Aufteilung.

Im äußeren Ring sind die zwölf Tierkreiszeichen zu finden, in gleich großen Abschnitten. Der innere Ring beschreibt die Grenzen der Häuser. Diese fallen je nach Horoskop unterschiedlich groß aus und liegen ebenfalls in einer Zwölfzahl vor. Im ersten Haus befindet sich das Zeichen, in dem die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt aufging, der Aszendent. Die weiteren Häuser schließen sich im Uhrzeigersinn an. Die waagerechte Achse verbindet Aszendent und Deszendent. Die vertikale Achse verbindet den Mittagspunkt, den Medium Coeli, als Beginn des zehnten Hauses mit dem Imum Coeli. Diese beiden Achsen der Radix teilen sie in vier sogenannte Quadranten auf. Jeder Planet befindet sich daher gleichermaßen in einem Tierkreiszeichen, in einem Haus und in einem Quadranten. Das ist von großer Bedeutung für die Deutung des Horoskops. Die sogenannten Aspekte gehören ebenfalls als Element zur Radix. Die Aspekte definieren sich über die Winkel zwischen den Planeten mit Blick auf den Mittelpunkt der Radix. Deutlich wird das meist durch verschiedenfarbige Linien. Die Sextile (60°) und Trigone (120°) werden generell als positiv, Quadrate (90°) und Oppositionen (180°) werden als traditionell negative, herausfordernde Konstellationen gedeutet.

Die Konjunktion in der Astrologie


Bei einer Konjunktion bilden die zwei beteiligten Planeten eine Einheit. Zu einer Konjunktion kommt es, wenn zwei Planeten von der Erde aus gesehen fast an derselben Stelle stehen. In der Astrologie geht man davon aus, dass hier eine sehr starke Konzentration beider Kräfte entsteht. Die beiden Planeten verschmelzen gewissermaßen zu einem. In diesem Fall treten beide Persönlichkeitsmerkmale zusammen auf, für den Betreffenden sind sie damit untrennbar verbunden.

Wenn zwei Persönlichkeitsteile zusammen auftreten, können sie sich gegenseitig unterstützen. Das trifft zum Beispiel auf die Mond Konjunktion Venus zu. Es gibt aber auch Verbindungen, die eher problematisch wirken, wie bei einer Mars Konjunktion Neptun. In beiden Fällen sind die Kräfte im Zusammensein. Ob es sich harmonisch auswirkt, erkennt man daran, ob beide Gestirne sich im entsprechenden Zeichen wohlfühlen. Im Horoskop wird die Konjunktion orange gefärbt.

Von einem Sextil spricht man immer dann, wenn die Gestirne in einem Winkel von 60° voneinander entfernt sind. In der Praxis sind die dann zwei Zeichen voneinander entfernt, wie etwa Widder von Zwilling oder Zwilling von Jungfrau. Die beiden Zeichen fallen dann in dieselbe Polarität. Da es in diesem Fall keine polaren Spannungen gibt, gilt das Sextil als günstige Verbindung. Sextile werden meist blau gefärbt.

Von einem Quadrat spricht man, wenn die Gestirne in einem Winkel von 90° zueinander stehen. Das bedeutet einen Abstand von drei Zeichen, also von Stier nach Löwe. Da die Gestirne in einer anderen Polarität stehen, stellt das eine gewisse Herausforderung dar. Das Quadrat erzeugt Spannung, die unbedingt in Leistung umgewandelt werden muss. Quadrate werden rot gefärbt.

Dies zeigt, wie wichtig die genauen Daten bei der Erstellung eines Horoskops sind. Es kommt also auf die exakte Berechnung und Darstellung aller Aspekte an. Zwar gilt die Astrologie nicht als Wissenschaft, jedoch wird schnell deutlich, je exakter die Winkelverbindungen umso stärker treten ihre Wirkungen hervor.

Das Quadrat in der Astrologie


Wenn man in der Astrologie von einem Quadrat spricht, dann ist damit die Vierteilung des Kreises gemeint. Das Symbol des Quadrats steht dabei für große innere Spannungen. Diese können als unangenehm empfunden werden und zu Konflikten mit der Umwelt führen. Der Betroffene spürt deutlich, dass etwa nicht wie erwartet funktioniert. Das führt zur Reibung und setzt viel Energie frei. Man möchte sowohl den Planetenkräften als auch der eigenen Persönlichkeit Ausdruck verleihen, um die entstandenen Spannungen abzubauen. Das führt dazu, dass ein psychischer Entwicklungsprozess in Gang gesetzt wird.

Beim Quadrat stehen zwei Horoskopfaktoren in einem Winkelabstand von neunzig Grad zueinander. Die beteiligten Planeten gehören in der Regel zu Zeichen derselben Qualität, jedoch zu unterschiedlichen Elementen. Als Beispiel sind dies die Zeichen von Widder nach Krebs. Da diese Gestirne eine unterschiedliche Polarität aufweisen, stellt das eine gewisse Herausforderung dar. Allerdings weisen sie die gleiche Kreuzqualität und somit eine verwandte Triebart auf. Das entstandene Quadrat erzeugt eine Spannung, die nun in Leistung verwandelt werden will. Im Horoskop wird das Quadrat meist rot dargestellt.

Quadrate bergen ein hohes Konfliktpotential und stellen die Betroffenen vor große Herausforderungen. Die Beziehung der beteiligten Planeten ist gleichzeitig ebenso spannungsreich wie widersprüchlich, aber auch ausbremsend oder übersteuernd. In der Terminologie früherer Zeiten galt das Quadrat deshalb als hemmender oder “harter” Aspekt. Die moderne Astrologie stellt jedoch eher die herausfordernden Aspekte in den Vordergrund. Hier zeigt sich, woran der Betreffende noch arbeiten muss. Wer eine reife Persönlichkeit entwickeln möchte, sollte sich den gestellten Prüfungen nicht verwehren. Quadrate bieten einen ständigen Ansporn, nicht in Lethargie oder Selbstgefälligkeit zu verfallen.

Um sich den positiven Funktionen eines Quadrats bewusst zu werden, ist ein konstruktiver Umgang mit dieser Konstellation wichtig. Nur so kann der Betreffende bestehende Schwierigkeiten aus eigenem Antrieb lösen.

Das Trigon in der Astrologie


Das Trigon in der Astrologie steht für die harmonische Wirkung. Dabei wirkt es ähnlich wie ein Sextil. Besteht zwischen zwei Himmelskörpern im Radixhoroskop ein Winkel von 120°, so spricht man von einem Trigon. Die Astrologie geht davon aus, dass sich in diesem Fall die Kräfte der beiden Himmelskörper vereinigen. Dies soll dazu führen, dass sich ganz neue Chancen eröffnen.

Das Trigon wird auch als synthetischer Aspekt bezeichnet. Hier befinden sich zwei Planeten im Winkelabstand von 120° zueinander. Die Planeten stehen in diesem Fall in Zeichen, die dem selben Element angehören. Jedoch repräsentieren sie ganz unterschiedliche Qualitäten. Ein Trigon umfasst, wie der Name schon sagt, ein Drittel eines Kreises. Astrologen bezeichnen das Trigon auch gern als kosmisches Geschenk, denn es wird in Verbindung mit der göttlichen Zahl Drei gebracht.

In der Regel wird ein Trigon als große Hilfe oder Unterstützung gesehen. Es sorgt dafür, dass die Energien zwischen den Planeten ungehindert fließen können. Das besondere dabei ist, dass um diese Unterstützung nicht gekämpft werden muss. Ganz im Gegenteil, sie ergibt sich scheinbar mühelos und praktisch ganz selbstverständlich. Ein Trigon gilt im Horoskop als eine Art von Ruheplatz. Hier müssen keine Auseinandersetzungen geführt werden. Der Kosmos schenkt eine Atempause und lässt uns kurz innehalten und neue Kraft schöpfen. Das steigert nicht nur das Wohlbefinden, es gibt auch Kraft, um neue Energie für die wichtigen Kämpfe des Lebens zu tanken.

Es kann jedoch vorkommen, dass die Trigone im Horoskop dominieren. Dann besteht die Gefahr, dass der betreffenden Person der Antrieb fehlt. Sie muss dann nicht wirklich an sich arbeiten. Da alles so gut und so leicht erscheint, gibt es scheinbar keinen Grund, etwas zu verändern. Das kann dazu führen, dass die seelische Entwicklung zum Stillstand kommt.

Dispositoren in der Astrologie


Unter dem Begriff Dispositoren verstehen Astrologen einen Aspekt, der zeigt, welchen Platz der Herrscher innerhalb eines Tierkreiszeichens einnimmt. So kann bei jemandem, der seinen Aszendent im Krebszeichen und die Venus als Herrscherin im Stier hat, der Stier vorherrscht. Das bedeutet, dass der Aszendent hier eine starke Stierfärbung erhält.

Dieses Prinzip lässt sich auch auf die verschiedenen Häuser anwenden. Befindet sich die Venus im 6. Haus, so bekommt der Aszendent eine Jungfrau-Färbung. Was in diesem Fall für einen Charakter spricht, für den Ordnung und Vernunft an erster Stelle stehen. Dies zeigt, dass es nicht genügt, nur seinen Aszendenten zu kennen, sondern immer auch die Stellung des vorherrschenden Planeten. Setzt man das Prinzip der Herrscherverbindungen fort, so entstehen meist ganze Ketten. Diese werden auch als Dispositoren-Ketten bezeichnet. Das führt zu Energien, die als Dreh- und Angelpunkte eines Horoskops gelten.

Für die Bildung dieser Herrscherketten wird das astrologische Alphabet verwendet. Hier haben die Planeten Venus und Merkur eine doppelte Bedeutung. So steht Merkur für die Zeichen Jungfrau und Zwillinge und die Venus für Stier und Waage. Allerdings halten viele Astrologen dies für ungenügend. Ihrer Meinung nach sollte jede Grundenergie nur durch einen Planeten als Herrscher vertreten sein. Sie arbeiten mit Chiron als der Entsprechung der Jungfrau-Energie und mit Ceres als der Entsprechung der Stier-Energie. Auf diese Weise lässt sich das in der Astrologie so typische 12er System auch auf die Planetenebene anwenden.

Die zweite Besonderheit betrifft die fließenden Übergänge im Häuserkreis. So treten die Planeten nicht ruckartig in ein Zeichen ein, der Übergang ist immer fließend. Das bedeutet, dass zu Beginn die Energieanteile zu einem gewissen Anteil bei beiden benachbarten Planeten liegen. Das gilt auch für die Stellung der Planeten zwischen zwei Häuserspitzen. Wendet man das astrologische Alphabet an, so muss man dabei diese Grenzstellungen beachten. Denn hier kann man von einer doppelten Entsprechung innerhalb einer Disopositoren-Kette ausgehen. Dies zeigt, dass für ein exaktes Horoskop alle Aspekte von Tierkreiszeichen, Aszendent und Herrscherplanet berücksichtigt werden müssen.

Der Orbis in der Astrologie


Unter dem Fachbegriff Orbis versteht man innerhalb der Astrologie den Spielraum, der einem gültigen astrologischen Aspekt eingeräumt wird. Dabei ist es aber so, dass den Hauptaspekten und den Planeten, wie Mond und Sonne, ein größerer Spielraum zur Verfügung steht. Dieser ist vor und nach dem Eintreten des Aspekts größer und bei weniger einflussreichen Faktoren innerhalb des Horoskops entsprechend kleiner.

Ein Beispiel zeigt, wie das gemeint ist. So steht die Sonne auf 23°18′ Schütze hinter Pluto auf 17°39′ Schütze. Die Sonne läuft dabei gegen den Uhrzeigersinn und gleichzeitig schneller als Pluto. Dabei hat sie die exakte Konjunktion mit Pluto gebildet und wieder verlassen. Man spricht daher von einem separativen Aspekt, wobei die Wirkung schon wieder nachlässt. Dennoch ist die Sonne nach wie vor in einem wirksamen Orbis. Auch der Mondknoten spielt hierbei eine Rolle. Jedoch ist er in diesem Fall zu weit entfernt. Er befindet sich außerhalb des gültigen Orbis und wird daher nicht berücksichtigt.

Unterschiedliche astrologische Schulen haben eigene Orbentabellen entwickelt. Dabei fällt auf, dass sie von den anderswo gebräuchlichen Werten abweichen. Es kann vorkommen, dass Orben für unterschiedliche Zwecke zugelassen werden. So ist zum Beispiel der Orbis bei Progressionen in der Regel immer um einiges kleiner als bei den Aspekten in einem Geburtshoroskop. Daher ist es schwierig, allgemeingültige Regeln aufzustellen.

Dennoch kann Folgendes als grobe Richtschnur für die maximale Größe der Orben gelten:

  • Starke Objekte im Horoskop wie Sonne und Mond oder Aszendent sind hier verbunden durch Hauptaspekte: Orbis bis zu 10°
  • Starke Objekte, die durch Nebenaspekte verbunden sind: 5°
  • Weniger starke Objekte und Hauptaspekte: 5°
  • Weniger starke Objekte und Nebenaspekte: 2°-3°

Kommt es zu einer weitergehenden Abstimmung, wird der Richtwert oft durch Mittelung bestimmt. Wer sich eingehend mit dem Thema Orbis beschäftigt, erkennt schnell die Möglichkeiten, die diese Technik innerhalb der Astrologie bietet.

Das Sextil in der Astrologie


Sind alle Planeten im Horoskop eingetragen, so sieht man, in welchen Häusern sie stehen. Das genügt jedoch nicht, um das Horoskop erschöpfend zu deuten. Um zu einer aussagekräftigen Deutung zu gelangen ist es wichtig zu wissen, in welchem Winkel die Planeten zueinander stehen. Diese werden innerhalb der Astrologie auch als Aspekte bezeichnet, wie zum Beispiel das Sextil als harmonischer Aspekt.

Sonne, Mond und die anderen Planeten bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch die Sternzeichen. Dabei stehen sie in unterschiedlichen Winkeln zueinander. In der Darstellung ist jedes Planetenpaar durch eine genau berechenbare Gradangabe voneinander getrennt. Die Planeten bauen dabei Beziehungen zueinander auf, wie etwa Konjunktionen, Oppositionen, Quadrate, Trigone und Sextile.

Das Sextil gilt dabei als tendenziell harmonischer Aspekt. Dieser entsteht allerdings in Abhängigkeit von der Natur der daran beteiligten Planeten. Von einem Sextil spricht der Astrologe immer dann, wenn Gestirne in einem Winkel von 60° voneinander entfernt sind. Man kann sich das besser vorstellen wenn einem klar ist, dass sie dann immer exakt zwei Zeichen voneinander entfernt sind. Wie zum Beispiel Krebs nach Jungfrau oder Widder nach Zwilling usw. Die Zeichen fallen dann auf die gleiche Polarität. Unter Astrologen gilt das Sextil als günstige Verbindung. Denn bei einem Sextil sind keine polaren Spannungen vorhanden. Sextile werden in der Darstellung des Horoskops meist blau gefärbt.

Ein Sextil ist immer ein harmonischer Aspekt. Bei zwei Planeten, die ein Sextil bilden, kann man davon zwar auch von Spannungen zwischen den Planeten ausgehen, diese werden aber überwiegend als produktiver Ansporn empfunden und können in der Regel problemlos aufgelöst werden. Sind allerdings Venus und Mars durch den Spannungsaspekt verbunden, kann das einen Widerstreit zwischen den männlichen und weiblichen Anteilen anzeigen. Diese Anteile hat jeder Mensch in sich, unabhängig von seinem eigentlichen Geschlecht. Das Sextil sorgt dabei dafür, dass zwar eine aufregende Spannung, aber dennoch ein harmonisches Gleichgewicht entsteht. Dies zeigt, dass es für ein exaktes Horoskop sehr viel mehr braucht, als den genauen Zeitpunkt der Geburt.

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