Was sind die typischen Besonderheiten im Charakter Fische in der Astrologie? Welche Charaktereigenschaften zeigt dieses besondere Sternzeichen im Umgang mit anderen Menschen im Alltag?

Der Sternenhimmel im April

Der Fisch – Das verträumte Genie

Das Sternzeichen Fische

Würde man auf der Straße beliebige Passanten nach einer spontanen Einschätzung des Charakter Fische fragen, kämen zu 80 Prozent Antworten wie “verträumt”, “still”, “undurchschaubar” meist jedoch ein ratloses Achselzucken.

Während die meisten zu Zeichen wie Widder, Löwe, Jungfrau oft eine ganze Palette Charakterzüge parat haben (draufgängerisch, prahlerisch, pedantisch), scheint diese Wissensquelle ausgerechnet bei den Fischen restlos zu versiegen.

Fische? Äh…was? Irgendwie… Tief? Nun! Stille wird meist mit Tiefe gleichgesetzt. “Stille Wasser reichen tief” sagt der Volksmund.

Es gibt aber eine andere, weitaus bösartigere Interpretation: “Die meisten stillen Wasser nehmen schweigend das Geheimnis ihrer Dummheit mit ins Grab.” Und da Intelligenz gottlob nicht sternzeichenabhängig ist, gilt das auch für Dummheit und trifft daher sicher auch auf einen gerüttelt hohen Prozentsatz der Fische Geborenen zu. “Stille” ist jedoch ein Begriff, der sich aus der Welt der Akustik ableitet.

Die Gedankenwelt des Fisches ist nicht nur tief, sie ist ein Ozean. In Wahrheit verhält es sich so, dass ein Fische Geborener meist nur deshalb auf lautstarke Äußerung seiner Gedankenwelt verzichtet, weil er davon ausgeht, dass der Rest der Menschheit ohnehin außerstande ist, ihm zu folgen.

  • Natürliches Element
    Wasser
  • Bestimmender Planet
    Neptun
  • Charakter
    Ideenreich, begeisternd, geistreich und unpraktisch
  • Energiereichster Tag
    Donnerstag
  • Tierisches Gegenstück
    Fisch
  • Pflanzen
    Seetang
  • Blumen
    Wasserlilie
  • Inspirierende Farben
    Türkis, grün, rosa
  • Edelstein
    Smaragd
  • Metall
    Platin
  • Sensitive Körperstellen
    Füsse und Kreislauf
  • Mystische Zahl
    Sieben
  • Gesunde Speisen
    Kopfsalat, Fruchtsalat

Charakter Fische und die tiefe Gedankenwelt

Streng genommen hat der Charakter Fische überhaupt Mühe, die Existenz einer Außenwelt zu akzeptieren. Sie ist ihm häufig sogar ausgesprochen lästig – und da er kein wütender Kämpfer ist, sondern eher sanfter Dulder, zieht es ihn in sich selbst zurück. In Welten, die skurriler und farbenprächtiger nicht sein können.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass erfolgreiche Schriftsteller unter diesem Zeichen zu finden sind, allen voran Karl May, Gabriel Garcia Marquez und Erich Kästner. Die Erwähnung dieser Namen sollte genügen, um deutlich zu machen, dass hinter den Fische-Menschen eine überraschend reichhaltige Vielfalt an Überraschungen steckt.

Charakter Fische, das letzte Zeichen

Schauen wir uns dieses rätselhafte Zeichen mal etwas genauer an. Warum ist der Charakter Fische so fremd und entrückt? Nun, zunächst ist es mal das letzte Zeichen des Tierkreises. Danach geht es mit dem Widder erneut von vorne los. Krasser könnte der Gegensatz gar nicht sein, als wäre der Tierkreis kein geschlossener Kreis, sondern eine Spirale, in welcher der Neuanfang mit einem plötzlichen Versatz beginnt. Das Ende des Tierkreises symbolisiert auch ein Ende der Entwicklung – der spirituellen Entwicklung. Das 12. Haus steht für Transformation und Tod, für den endgültigen Übergang in die Welt der Transzendenz.

Regiert wird dieses Zeichen von Neptun, dem Planeten der Illusionen, Rauschhaftigkeit und Realitätsabstinenz. Damit hätten wir schon mal die Grundfärbung dieses Zeichens definiert. Ein Fisch ist still, weil er weiß, dass das, was er zu sagen hat, auf Unverständnis stoßen wird. Wenn, dann liegt hier seine erste Schwäche: latente Überheblichkeit.

Er glaubt zwar, zu wissen, was Du denkst, fühlst, wünschst und versucht auch nach Kräften, dem gerecht zu werden (die zweite Schwäche: es allen recht machen zu wollen), aber schießt manchmal voll daneben, weil er von Dir nicht die geringste Ahnung hat. Oft aber geschieht es, dass seine Vorstellung von Dir ins Schwarze trifft – das ist die dritte herausragende Eigenschaft des Fisches: Medialität. Fische sind okkult. Fische sind geborene Wahrsager.

Charakter Fische als Partner

Mit einem Charakter Fische als Frau zu leben kann auf der einen Seite unendliche Harmonie bedeuten, da sie alles tun wird, um es Dir schön zu machen. Und das still, unauffällig und mit Hingabe. Wehe aber, wenn Du ihren illusionären Vorstellungen nicht genügst… Eine Fische-Frau schaut weder auf Status noch auf Geld. Sie würde mit Dir unter einer Brücke wohnen. Aber sie erwartet vollständige Verehrung – sie will nicht nur auf Händen getragen werden, nein, sie will ununterbrochen schweben. Und sie erwartet, mit Dir in ihre geheimen Welten abzutauchen.

Wenn Du hier nicht mithalten kannst, ist es selbst nach Jahren dermaßen schnell vorbei, dass Du regelrecht im Regen stehst und Dir gar nichts mehr erklären kannst. Ein Hai ist eben auch ein Fisch. Solltest Du als Frau auf einen Fische-Mann treffen, dann hast Du zumindest in erotischer Hinsicht einen Sechser gezogen. Es gibt wohl kaum einen besseren Liebhaber als den Fisch – unendlich phantasievoll, zärtlich, liebevoll und stets bereit.

Fische im Kindesalter

Paare, die dieser Tage Eltern eines Fische-Kindes geworden sind, sollten folgendes beherzigen: Dein Kind ist außergewöhnlich introvertiert. Es ist dermaßen empfindsam, dass es oftmals eine Menge zu beachten gibt. So ist es besonders wichtig, Deinem Kind deutlich zu vermitteln, wie sehr Du es liebst. Auf der anderen Seite ist es auch von Bedeutung, ihm gleichzeitig Raum für seine inneren Welten zu lassen. So kannst Du dem teils bei den Fischen vorhandenen Drang nach Betäubung, wie etwa durch Drogen, entgegenwirken. Fische-Kinder malen in der Regel sehr gerne und diese Bilder werden es in sich haben. Es wird altklug erscheinen. Nimm das Kind dann um Himmels Willen ernst! Ein Fische-Kind kann eine echte Herausforderung sein, denn Du hast hier ein besonders zartes Pflänzchen, welches Dein Dasein aber auch durch einen unübertrefflichen und umwerfenden Charme versüßen wird.

Fische Sternzeichen Kind

Das Sternbild Fische

Das Fische Sternbild zählt zu den eher unauffälligen Sternbildern am Himmel. Es befindet sich ganz in der Nähe des Äquators. Unmittelbar in seiner Umgebung finden sich die Sternbilder Wassermann, Pegasus und Widder ein. Der 21. März ist der Tag, an dem die Sonne im Sternzeichen Fische den Äquator kreuzt. Diesen Punkt nennt man dann Frühlingspunkt. Er stellt den Ursprung des gesamten astronomischen Koordinatensystems dar.

Wo findet man das Sternbild Fische am Himmel?

Generell hat das Sternbild keine wirklich richtig hellen Sterne zu bieten. Am dunklen Himmel fallen sie aber dennoch ausreichend auf. Es handelt sich nämlich um Sterne, die sich in zwei Linien aufreihen und an deren Ende somit Sternkreise vorhanden sind. Wenngleich es ein weniger auffälliges Sternbild ist, kennt man das Fische Sternbild schon sehr lange.

Die besten Sichtmöglichkeiten hat Mitteleuropa zu bieten. Wer das Sternbild einmal ausgiebig beobachten möchte, findet dafür im Herbst die besten Voraussetzungen, da lassen sich die Fische spielend leicht am Abendhimmel ausfindig machen. Das Sternbild befindet sich genau unterhalb von Pegasus. Weiterhin verrät der Lauf des Mondes, wo sich die Fische befinden. Gerade im Oktober und November kann man leicht herausfinden, wann der Mond im Sternbild Fische steht. Dann muss am Himmel einfach nur nach dem Mond Ausschau gehalten werden, schon kann man gleichzeitig das Sternbild in seiner ganzen Pracht bestaunen.

Das Sternbild Fische in der Mythologie

Die Mythologie birgt verschiedene Ansätze über den Ursprung der Fische. Die antiken Griechen betrachteten damals das Sternbild der Liebesgöttin Aphrodite und das ihres Sohnes Eros und deuteten es zurück auf eine Begebenheit, die das Leben von Eros beeinflusst hat. Er befand sich einst auf der Flucht vor einem Ungeheuer. Um zu entkommen, sprang er in den Fluss Euphrat und verwandelte sich daraufhin in einen Fisch. Dies sei die Erklärung hinter dem Sternbild Fische. Unzählige andere berufen sich auf weitere Begebenheiten.

Das Zeitalter Fische in der Astrologie

In der Astrologie gibt es weit größere Zyklen, als die rund 30 Tage eines Sternzeichens im Kalenderjahr. So werden ganze Zeitalter den Astrologischen Symbolfiguren zugeordnet, welche sich, ähnlich dem Horoskop in einem eigenen Zyklus, dem Weltenjahr, anordnen. Ein Weltenjahr entspricht einer Präzessionsperiode (dem Schlingern) der Erdachse und umfasst einen Zeitraum von 25.700 bis 25.800 Jahren. Wir lebten bis vor kurzem im Zeitalter der Fische, welches nach einhelliger Meinung etwa um das Jahr 1 n.Ch. Begann und zwischen 1950 und dem Jahr 2000 durch das Zeitalter des Wassermanns abgelöst wurde.

Diese Angabe repräsentiert jedoch nur die populärste und gängigste Ansicht. Was die Zeitraumbestimmung angeht, herrschen große Kontroversen, Da der Übergang des Frühlingspunktes hinein in das Sternzeichen des Wassermanns von vollkommen willkürlich definierbaren Grenzen abhängt. So könnten wir uns noch immer im Zeitalter der Fische befinden oder bereits seit langem im Zeitalter des Wassermanns. Die bisher ermittelten Übergänge reichen von circa 1790 bis ins Jahr 2146.

Ähnlich wie bei den unter verschiedenen Tierkreiszeichen geborenen Menschen, werden auch den Sternbildzeitaltern bestimmte esoterische Grundeigenschaften zugesprochen, welche denen der Tierkreiszeichen oftmals stark ähneln. Dem Zeitalter der Fische wird ein vorherrschender Hang zur Mystik und zur Spiritualität zugesprochen. Dies soll maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich die großen Weltreligionen gebildet, und die Menschheit vom Antiken Glauben Abstand genommen haben. Doch auch der Materialismus in seiner Inkarnation als Kapitalismus und die materielle Wissenschaft werden diesem Zeitalter zugesprochen. Beides wird von Esoterikern als handfeste Krise wahrgenommen, welche sich mit dem Wechsel hin zum Zeitalter des Wassermanns jedoch verflüchtigen solle.

Anhänger der Lehre von den esoterischen Zeitaltern prophezeien drastische gesellschaftliche und Kulturelle Wandlungen. Dies ist für viele gleichsam ein Indiz dafür, dass sich der Wechsel bislang nicht vollzogen hat. So glauben beispielsweise feministische Esoterikerinnen, dass mit dem Wechsel der Zeitalter auch die gesellschaftliche Hierarchie einem Wandel von patriarchisch zu matriarchisch unterworfen wird. Untermauert wird diese Annahme vor allem durch die Frauenbewegung und die, zumindest in der westlichen Welt, fortgeschrittene Emanzipation. Auch wird ein Wandel im ganzheitlichen Wesen unserer Gesellschaft vorhergesagt. Sowohl im wirtschaftlichen, religiösen und wissenschaftlichen Sinn, soll eine stabilere und symbiotische Harmonie einkehren.

Dies bedeutet etwa eine Umkehr des Scher-Effektes zwischen Arm und Reich, eine Annäherung der Weltreligionen unter einander und auch eine friedvolle und ergiebige Fusion der Naturwissenschaften mit den Grenzwissenschaften und der Religion. Bisher lehnt die materielle Wissenschaft, welche für die Krise im Zeitalter der Fische maßgeblich mit verantwortlich gemacht wird, diese These jedoch komplett und entschieden ab. Auch unter Esoterikern ist das Thema kontrovers. Die Einwände gegen die astrologischen Berechnungen und deren Ungenauigkeit durch den New-Age Physiker Fritjof Capra zum Beispiel, werden konsequent ignoriert und generell nicht ernst genommen.

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