Die Erzengel des Islam: Israfil

Die Erzengel des Islam: Israfil

Israfil ist einer von insgesamt vier Erzengeln, die der Islam kennt. Sein Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Der Brennende“. Es wird vermutet, dass er mit dem Erzengel Raphael aus dem Christentum übereinstimmen könnte.

Im Koran ist der Erzengel Israfil zwar namentlich nicht genannt. Doch gibt es in der Sure 39 Vers 68 einen Hinweis auf ihn. So steht dort geschrieben, dass am ersten Tag des Jüngsten Gerichtes (yawm al-qiyāmāh) ein Engel zwei Mal in ein Horn blasen werde. Sobald der erste Ton ertönt, werde jedwedes Leben auf der Erde erlischen, nach dem Ertönen des zweiten Tones werden die Toten auferstehen, auf dass diese Verantwortung übernehmen und Rechenschaft vor Gott ablegen mögen.

Israfil – Engel der Musik

Der Erzengel Israfil gilt als der Verkünder des Todes und der Auferstehung. Ohne Unterlass hält er eine Trompete an seine Lippen, sodass er zu jeder Zeit bereit ist, diese zu blasen, sobald sein Gott ihm den Befehl dazu geben würde. Aufgrund dessen wird Israfil unter anderem auch als Engel der Musik bezeichnet. Seine Trompete besteht aus einem tierischen Horn, in dem sich honigwabenähnliche Zellen befinden. In diesen Zellen ruhen die Seelen der Toten.

Darüber hinaus soll Israfil Allah in Tausenden Sprachen verherrlichen. Tag und Nacht schaut er hinab in die Hölle, ohne Unterlass. Dabei weint er so bitterlich, dass es durch seine Tränen auf der Erde eine Überschwemmung geben würde, würde Allah den Fluss nicht eindämmen. Vom siebten Himmel bis hinauf in das Reich und bis zum Thron Gottes reicht er, der schönste aller Engel.

Es heißt, Israfil besitze insgesamt vier Flügel. Zwei von ihnen trennen Ost und West voneinander. Ein weiterer umhüllt seinen Körper, während der Vierte sein Gesicht vor Gottes Anblick schützt.

Insgesamt drei Jahre soll Israfil den Propheten Mohammed in seine Aufgaben eingeführt haben. Erst danach war Mohammed soweit, den Koran empfangen zu können.

 

Online Beratung – Unsere Empfehlung zu diesem Thema

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.