Das Astrolabium – Der Computer der Antike

Das Astrolabium 

Das Astrolabium ist ein Gerät aus der Antike. Man kann es sich als eine Art mechanischen Computer vorstellen, der in der Lage ist, Tierkeiszeichen, Himmelskörper, die Himmelsrichtungen, die Position auf hoher See und die exakte Uhrzeit zu messen. Diese Technologie ist faszinierend und schon über 2000 Jahre alt. Dieser Computer ist antik und hat mehr als 1000 Anwendungsmöglichkeiten.

Faszinierendes Wissen aus der Antike

In der heutigen Zeit denken die meisten Menschen, dass Menschen aus der Antike ungebildet und dumm waren. Des Weiteren halten viele die Menschen aus der Antike für leichtgläubig und abergläubisch. Wir wären allerdings sehr überrascht, wenn wir mal auf jemanden treffen würden, der eine mathematische Ausbildung hat oder Astrologe ist und uns in die Materie „Astrolabium“ einführt. In solch einem Fall würden wir uns höchstwahrscheinlich bis auf die Knochen blamieren.

Falls wir diese Person nach der genauen Uhrzeit fragen würden, würde diese einfach das Astrolabium nehmen, es in Richtung eines beliebigen Sonnenkörpers ausrichten und uns nach dem eleganten Verzieren und Drehen von ein paar Scheiben bis auf wenige Sekunden genau die Uhrzeit sagen. Außerdem wäre er auch in der Lage, uns zu sagen, wann der Mond und die Sonne aufgehen.

Wie funktioniert das Astrolabium?

In dem Astrolabium ist eine Sternenkarte integriert. Durch diese Karte ist eine fachkundige Person in der Lage, die Position aller wichtigen Himmelskörper und Sternzeichen auf der nördlichen Halbkugel zu bestimmen. Für die südliche Halbkugel wäre dann eine modifizierte Version des Astrolabiums nötig, auf der der Nachthimmel anders aussieht.

Es gibt arabische Versionen, die aus dem Jahr 1200 stammen, allerdings auch noch ältere und jüngere. Das Sextant, ein sehr wichtiges Instrument für die Seefahrt, wurde übrigens auch durch das Astrolabium beeinflusst. Im Prinzip geht es bei diesem Gerät darum, aus der 3-D Sternenkarte eine Ebene zu machen. Der Nachthimmel soll dann auf einem Kreis abgebildet werden. Die restlichen beweglichen Himmelskörper müssen dann nur noch richtig platziert werden (Sonne, Polarstern, Mond usw. ). Somit können dann sehr schnell astronomische Konstellationen beobachtet werden und dadurch zum Beispiel die Uhrzeit ausgemacht werden.

 

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