Warum die Esoterik beliebter wird

Warum die Esoterik beliebter wird

Legte man sich früher auf die Couch eines Psychotherapeuten, so wurde es in den letzten Jahren immer salonfähiger, sich vorn Astrologen beraten zu lassen. Hatte doch die Esoterik und Sterndeutung zumindest einen Anstrich von Seriösität, denn immerhin war sowohl ein Quentchen Mathematik im Spiel, als auch ein umfangreiches Wissen des beratenden Astrologen nötig.

Heute wird es immer selbstverständlicher, zum Telefonhörer zu greifen und einen Hellseher anzurufen. Dabei feiern selbst Hexen, Engelmedien und Kaffeesatzleser eine schier unfassbare Wiedergeburt. Was noch vor wenigen Jahren als Aberglaube abgetan wurde, wird zur ernstzunehmenden Alternative.

Alles nur Hokuspokus?

Warum ist das so? Wie ist es möglich, dass die Zukunftsdeutung, die Jahrhunderte lang ein Schattendasein neben der stürmischen Entwicklung der Naturwissenschaften führen musste, auf einmal einen solchen Zulauf erlebt? Sind wir nicht alle aufgeklärte Zeitgenossen, die solchen „Hokuspokus“ nur verachten können? Es soll Akademiker geben, die sich die Karten legen lassen. Filmstars, Börsenmakler, sogar Politiker lassen sich zuweilen von Hellsehern beraten.

Ist da plötzlich die berühmte „Schraube“ locker? Ganz sicher nicht. Erklären lässt sich dieses Phänomen bestenfalls aus der Übersättigung an Weltbildern. In Wahrheit ist die moderne Naturwissenschaft dem Normalmenschen längst so weit entrückt, wie früher Engel und der liebe Gott. Und da beides ohnehin nicht zu verstehen ist, warum sollte man die Errungenschaften nicht nutzen? Wer versteht schon im Detail, wie ein CommonRailDiesel funktioniert? Macht nichts – die Dinger sind gut, sie sind sparsam, also kaufen wir sie. Und ob mein Motor mit einer Brennstoffzelle fährt oder mit Rapsöl – der Käufer entscheidet an der Tankstelle, und da zählt allein der Preis.

Dasselbe geschieht mit Hellsehen und Wahrsagen. Wie es funktioniert, weiß nur der Durchführende. Und es ist auch gänzlich egal, denn Hauptsache, es funktioniert wirklich. Es ist nicht erklärlich, dass Medien einen Ratsuchenden auf den Kopf zusagen, in welcher Lebenssituation er sich gerade befindet. Die Ergebnisse sind derart verblüffend, dass es sträflich wäre, diese Gelegenheit zu verpassen. Denn wir alle wollen doch wissen, wie es mit uns weitergeht. Oft sind die Ratsuchenden schon derart tief in ihre Lebenskrisen verstrickt, dass selbst der begabteste unter den Therapeuten Mühe hätte, wieder neuen Lebensmut zu schaffen. Die Psychotherapie hat nun mal ihre Grenzen.

Es gibt ein Leben vor dem Tod

Hier geht es um Zukunftsdeutung. Die Ratsuchenden aus dem Bereich Esoterik wollen nicht wissen, welches Trauma in Ihrer Kindheit dazu geführt haben mag, warum sie heute allergisch auf Zuckerstangen reagieren. Sie möchten auch nicht erzählt bekommen, welchen Sinn ihre Krankheit in spiritueller Hinsicht haben mag. Es gibt ein Leben vor dem Tod. Nein, sie möchten schlicht wissen, was sie in Zukunft erwartet. Denn die Zukunft ist das Licht, dem wir durch die Dunkelheit folgen. Der Philosoph Ernst Bloch hat es „Das Prinzip Hoffnung“ genannt, und drei dicke, schwer verständliche Bücher darüber geschrieben. Unsere Berater sind das Prinzip Hoffnung.

Selbst wenn die eine oder andere Aussage in ihren Details so nicht eintreffen mag – schließlich liegt es auch immer in der Hand jedes einzelnen, ob seine Zukunft sich genau so, oder doch anders erfüllt – so hilft es doch maßgeblich, den Status Quo zu kennen und in einem anderen Licht zu sehen. So gesehen leisten Wahrsager einen großartigen Dienst. Dabei wollen wir sie hier nicht zu Engeln verklären, wie es von manchen Menschen manchmal getan wird. Sie sind Menschen, sie zahlen Miete, sie müssen leben. Und kein Arzt oder Psychologe hätte seine Dienste jemals umsonst angeboten, es sei denn an Familie oder Freunde. Aber der Gegenwert, den ein Ratsuchender hier erhält, ist oft mit Gold nicht aufzuwiegen. Lass Dich führen – Vistano hilft!

 

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