Freitag der 13. – Wieso ein Pechtag?

Die Geschichte hinter Freitag dem 13.

Es gibt Tage im Jahr, an denen sich die Mehrheit der Menschen am liebsten nicht aus dem Hause wagen würden. Der Klassiker unter diesen Unglückstagen ist Freitag der 13. Die Angst vor diesem Tag wird auch als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet.

In extremen Fällen geht diese Angst so weit, dass Betroffene Termine absagen, Reisen verschieben und sich kaum aus dem Haus wagen. Aber woher kommt die Angst vor diesem Tag?

Der Ursprung des Aberglaubens

Der Ursprung für den Volksglauben rund um die 13 entstammt der christlichen Tradition. So gilt der Freitag als der Todestag Jesu und die 13 wird als Unglückszahl angesehen. Die 13 ist die Zahl nach der magischen 12 und als Primzahl nur durch eins und sich selbst teilbar.

Die 12 ist das Sinnbild für Harmonie, wie etwa bei den 12 Aposteln, wohingegen beim letzten Abendmahl 13 Personen am Tisch saßen. Was dabei aber gern vergessen wird, ist, dass mit Jesus und den Aposteln immer 13 Personen agiert haben. Im Volksmund wird die 13 auch das „Dutzend des Teufels“ bezeichnet. Allerdings ist die 13 nicht überall eine Unglückszahl, so gilt sie in der jüdischen Tradition eher als Glückszahl.

Der schwarze Freitag

Der Freitag hat ebenfalls einen schlechten Ruf. Der Überlieferung nach wurde Jesus an einem Freitag gekreuzigt. Und das scheint nicht der einzige Freitag zu sein, der viel Unglück brachte. So fand der US-amerikanische Börsenkrach ebenfalls an einem Freitag statt. Auch in Deutschland gab es einen „Schwarzen Freitag“ dieser ließ am Freitag den 13. Mai 1927 den Aktienindex um über 30 Prozent einbrechen.

Für abergläubische Menschen ist jedes Unglück, dass an einem Freitag den 13. stattfindet ein Beweis, für ihre Theorie. Das gilt auch für einen weiteren Freitag den 13. in der Geschichte. Auf einen Freitag den 13. Oktober 1307 erfolgte auf Befehl des französischen Königs Philipp IV. die Verhaftung aller Mitglieder des Templerordens in Paris (Tempelritter).

 

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