Fruchtbarkeitszauber

Fruchtbarkeitszauber

Als Hexen, Schamanen, Druiden und Stammes-Älteste noch die höchst angesehenen Autoritäten in Sachen Medizin und Zauberkunst waren, muss eine ihrer Hauptbeschäftigungen das Vorbereiten und Durchführen von Fruchtbarkeitszaubern gewesen sein. Die Zeiten, in denen sie dafür verbrannt wurden sind vorbei – also warum nicht einmal so etwas ausprobieren, wenn gerade Not an Mann oder Frau ist?

Simsalabim!

Auch heute beschäftigt sich noch eine millionenschwere Industrie mit dem Thema der Fruchtbarkeit und wie man ihr nachhelfen kann. In den magischen Bereichen scheint diese Tätigkeit inzwischen weniger gefragt, das heißt aber nicht, dass sie gar nicht mehr angeboten würde oder verschwunden sei. Im Gegenteil interessieren sich wieder immer mehr Menschen für „natürliche“ und auch rational vielleicht schwer zu erklärende Wege, in diesen Dingen Einfluss zu nehmen. Dabei hat das Vorgehen der Kräuterdame in diesem Fall viel mit der Arbeit eines Mediziners oder Psychologen gemein.

Körperliche Ursachen für die bisherige Kinderlosigkeit und aktuelle psychologische Befindlichkeiten werden erfragt und nehmen Einfluss auf die Zutaten für das Ritual. Nach diesen Informationen wird das Rezept zusammengestellt. Andere Komponenten scheinen dem üblichen Hexen-Equipment zu entspringen: Kerzen, bestimmte Edelsteine und Mineralien, sowie Duftstoffe kommen zum Einsatz. Besonders lohnend ist es, diese Vorbereitungen und das Mischen der Zutaten bei zunehmenden Mond durchzuführen, da dieser für Fruchtbarkeit zu stehen scheint.

Das Rezept

Die Kerze sollte pink oder grün sein, um Fruchtbarkeit und Gesundheit zu symbolisieren. Die Düfte können sowohl beruhigend und entspannend als auch leicht anregend wirken. Je nach Grund für die Unfruchtbarkeit können aber auch weiße oder rote Kerzen verwendet werden, die dann mit entsprechenden Anrufungen an die unsichtbaren Kräften abgebrannt werden. Hier eignet sich zum Beispiel Lavendel. Andere Rituale können auch Nahrungsmittel umfassen, zum Beispiel Joghurt, Haselnüsse und Honig. Diese aus keltischen Traditionen stammenden Handlungen sind darauf ausgelegt, eine starke Verbindung zum eigenen Körper und zur Natur aufzubauen.

Dementsprechend sollen Momente in der Stille in Achtsamkeit auf das eigene materielle Gefäß verbracht werden – am besten natürlich im Freien. Zum Erfolg dieser Herangehensweise lässt sich natürlich über Wissenschaft oder statistische Befunde nicht sagen, da die vielleicht auch in den Medien berichteten Fälle nicht ernst genommen oder dokumentiert werden. Da es jedoch bei Geistheilern und anderen in diesem Bereich Tätigen kaum allgemeine Standards und Vorschriften gibt, muss jeder, der an diese Möglichkeit glaubt sich auf seine Intuition und das Vertrauen in den jeweiligen Zauber Sprechenden verlassen.

Während manche Erfahrene von Wundergeschichten und sofortiger Empfängnis berichten, erzählen andere von Frühgeburten und schweren psychischen Traumata. Es bleibt also ein weites Feld, in dem sich kaum Voraussagen machen oder Garantien geben lassen.

 

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