Loslassen lernen

Loslassen lernen

Manchmal muss man loslassen können, um zum Ziel zu gelangen. Es ist allerdings so eine Sache mit dem Erfolg. Während die einen sagen: „Du musst etwas nur wirklich wollen, dann bekommst du es auch“; behaupten die Andere wiederum: „Wenn man etwas zu verbissen will, bekommt man es sowieso nicht“. Erstaunlicherweise treffen beide Aussagen gleichermaßen zu. Wie ist das möglich?

Allgemein ist wichtig, sich auf das zu besinnen, was man erreichen möchte. Dabei sollte man nicht ins Grübeln geraten oder zu verbissen agieren- in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft. Das gilt für alle Bereiche des Lebens. Zunächst hilft es, wenn man für sich selbst klärt, ob Entscheidungen aufgrund der eigenen Maßstäbe getroffen werden oder ob die Selbstwahrnehmung durch äußere Einflüsse fremdbestimmt wird.

Neue Zukunftsvisionen

Ist das geklärt, kann man sich immer wieder selbst daran erinnern, wo der eigene Fokus liegt. Man kann diesen auch in ein Gebet fassen, wie es z.B der englische Geistheiler Karma Singh in seinem Buch “Anatomie des Geistes” formuliert. Trotzdem sollte man einen möglichen Lebensentwurf nicht zur fixen Idee werden lassen. Die eigene Zukunftsvision ist kein unveränderliches Ziel, welches unter allen Umständen erreicht werden muss. Man kann sich regelmäßig und in Ruhe auf die eigene Wünsche besinnen und sie visualisieren. Wenn man in sich spürt, dass einige Vorstellungen wertvoller als andere zu sein scheinen, so ist man auf dem besten Weg zu erkennen an welchen Zielen man persönlich gerne festhalten möchte und welche man loslassen kann.

Besonders bei Erfahrungen und Gefühlen ist es häufig schwierig die Situation hinter sich zu lassen und sich gedanklich auf Neues zu konzentrieren. Manchmal besteht die Herausforderung auch gerade darin zu erkennen, dass ein bestimmter Lebensentwurf nicht erfüllt werden kann. Loslassen lernen ist ein Prozess, der den Abschied von einem geliebten Menschen oder das Akzeptieren einer Veränderung im Leben beinhalten kann.

 

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