Die Ba-Zhai-Methode

Die Ba-Zhai-Methode

Das aus China stammende System von „Ba Zhai“ ist mehr als eintausend Jahre alt und zieht bis heute nicht nur Menschen in Asien in seinen Bann. Auch im Westen ist diese Lehre des Feng Shui beliebt und wird von den meisten professionellen Beratern regelmäßig genutzt.

Die Ba-Zhai-Methode, die auch als „Acht-Häuser-Schule“ bekannt ist, kann auf zwei Arten angewandt werden: Zum einen wird darüber ermittelt, welche Himmelsrichtungen zuträglich für die eigene Person sind. Außerdem können die vitalen Bereiche eines Wohnraums berechnet werden. Die Ba-Zhai-Lehre zieht nämlich die acht Himmelsrichtungen in Betracht: Norden, Nordosten, Osten, Südosten usw. Diese wiederum werden mithilfe von drei untereinander angeordneten Linien, Trigramme genannt, dargestellt. Bezeichnenderweise umfasst die „Acht-Häuser-Schule“ insgesamt acht Trigramme (chinesisch: Gua).

Anwendung

Für die Anwendung der Ba-Zhai-Methode berechnen wir zunächst das persönliche Lebens-Gua. Dazu wird die Quersumme aus den letzten beiden Ziffern des Geburtsdatums gebildet. Beispiel: Gehen wir vom Geburtsjahr 1969 aus, lautet die Rechnung 6+9=15. Nun berechnen wir erneut die Quersumme, um schließlich eine einstellige Zahl zu erhalten: 1+5=6. Wird das persönliche Lebens-Gua für einen Mann ermittelt, wird die zuletzt berechnete Ziffer von der Zahl 10 abgezogen: 10-6=4. Frauen dagegen addieren den Betrag 5: 6+5=11. Für eine im Jahr 1969 geborene Frau lautet die Lebens-Gua also 1+1=2. Die Zahl 5 gehört dabei nicht zur Ba-Zhai-Systematik und wird umgewandelt; bei Frauen lautet die Lebens-Gua dann 8, Männer erhalten die Ziffer 2. Zu beachten ist bei der Berechnung, dass das chinesische Kalenderjahr am 04. bzw. 05. Februar beginnt; liegt das Geburtsdatum daher vor dem 04. Februar, wird das Vorjahr für die Berechnung herangezogen.

Neben des persönlichen Lebens-Gua bzw. Lebens-Trigramms gehört zur Ba-Zhai-Lehre auch die Berechnung des Haus-Gua (Zhai-Gua). Wie diese jedoch kalkuliert wird, darüber streiten sich die Geister bzw. die verschiedenen Feng-Shui-Schulen: Während die eine die Eingangstür des Wohnraums für die Berechnung heranzieht, orientiert sich die andere am „Sitz“ des Gebäudes.

Obwohl beide Trigramme, Lebens- und Haus-Gua, getrennt voneinander betrachtet werden, werden sie in die gleichen zwei Gruppen eingeteilt: Die Ost- und die West-Gruppe. Lautet die Nummer des individuellen Lebens-Gua 2, 6, 7, oder 8, gehört die Person der West-Gruppe an. Dann sind die positiven (vom Haus aus gesehenen) Himmelsrichtungen Westen, Südwesten, Nordwesten und Nordosten. Personen mit dem Lebens-Gua 1, 3, 4 und 9 werden der Ost-Gruppe und damit folgenden Himmelrichtungen zugeordnet: Osten, Südosten, Süden und Norden. Über das Haus-Gua wird zudem bestimmt, welche vier Orte positiv und welche ungünstig im Bezug auf das eigene Lebens-Gua sind.

 

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