Ekstase – Part 2: Ausdruck von Spiritualität

Meditation und meditative Spiritualität sind in der westlichen Welt schon lange nicht mehr unbekannt. Dennoch gibt es nur wenige Menschen, die ob der ekstatischen Spiritualität überhaupt Bescheid wissen. Hierbei handelt es sich um eine ganz besondere Form des Schamanismus, der Heilung und des Gottesdienstes. Denn Ekstase führt zu besonders intensiven Emotionen, während der Körper wild zittert und bebt.

Die ekstatische Spiritualität ist weder ruhig noch besinnlich. Vielmehr ist sie dazu da, Körper und Emotionen aufzuladen, sie anzutreiben. Sie erfolgt auch nicht geplant, sondern vielmehr improvisiert und spontan, ist alles andere als berechenbar.

Nicht selten verbinden wir die spirituelle Ekstase mit Eingeborenenstämmen aus Afrika oder anderen einheimischen Heiltraditionen. Tatsächlich ist die pure, absolute Erfahrung der Ekstase aber in vielen großen Weltregionen deutlich tiefer verwurzelt, als viele offen anerkennen würden. Insbesondere in den zeitgenössischen Formen des Heilens und des Schamanismus ist es so, dass vor allem spirituelle Lehrer, Schamanen und traditionelle Heiler eine solche Erfahrung, in der sie eine ekstatische Ergriffenheit erfahren, als eben den Moment erleben, in dem sich ihnen ihre heilige Berufung offenbart.

Spirituelle Ekstase – die pure Lebensenergie

Anders als etwa beim Buddhismus bringt die ekstatische Begeisterung den gesamten Körper in heilige Schwingungen, welche diesen mit einer universellen Lebensenergie erfüllen, was oftmals als eine Art elektrischer Strom erlebt wird, welcher den Körper stark zittern und sich schütteln lässt. Absolute ekstatische, göttliche Ergriffenheit erfährt man aber erst, wenn man nicht mehr Herr über seine Gedanken oder Sprache ist. Wer dieses „heilige Vibrieren“ erlebt, der erfährt sehr starke Emotionen und ebenso starke Liebe und Freude. Es ist eine der wichtigsten Erfahrungen überhaupt in der ekstatischen Heilung. In vielen Kulturen gehört ein solches Erlebnis, bei dem der Körper durch Gesang, Lobpreisung und wilde, zitternde, schüttelnde Tänze in Ekstase versetzt wird, zu den höchsten Prioritäten. Deshalb gibt es dort kaum eine Woche, ohne dass sie einer ekstatischen Anbetung nachgehen, denn sie liefert Vitalität und Energie.

 

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