Was ist Fernwahrnehmung?

Menschenkenntnis: Deshalb fällt es Dir vielleicht schwerer

Die Fernwahrnehmung wird auch als Remote Viewing oder Remote Perception bezeichnet und beschreibt eine hypothetische Art der Wahrnehmung. Dabei sollen Informationen über einen Ort oder ein Ereignis durch außersinnliche Wahrnehmung zugänglich sein. Bereits seit den 1970er Jahren wird dieses Phänomen von Militärs und Geheimdiensten auf der ganzen Welt erforscht.

Die Technik der Fernwahrnehmung

Remote Viewing basiert auf einem Seher, der Objekte oder Szenarien auf übersinnliche Weise wahrnehmen kann. So gilt es zum Beispiel, ein Bild oder ein Wort in einem verschlossenen Umschlag zu erkennen. Zwar kam es im Rahmen dieser Untersuchungen zu erstaunlichen Ergebnissen, jedoch scheint dieser Psi-Effekt nicht beliebig reproduzierbar zu sein.

Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden erste Versuche mit dieser Technik durchgeführt. So gab es Versuche, bei denen sich eine Person auf ein Objekt konzentrierte und dies telepatisch einer Person im Nebenzimmer übermittelte. Eine ernsthafte und systematische Untersuchung wurde aber erst in den 1970er Jahren von den US-Amerikanern durchgeführt. Dort wurden angeblich begabte Medien im Rahmen verschiedener Versuche auf ihre Fähigkeiten hin untersucht. Aus diesen Versuchen ging das sogenannte „Coordinate Remote Viewing“ hervor.

Der Wettlauf der Supermächte

Von 1973 bis 1988 wurden die Experimente intensiver durchgeführt. Die Armee, die NASA und der Geheimdienst CIA unterstützen die Forschungen. Da in der damaligen Sowjetunion zeitgleich ähnliche Untersuchungen stattfanden, führte das zu einem regelrechten Wettlauf der beiden Supermächte. Man geht heute davon aus, dass die Regierung der USA die Experimente mit insgesamt 20 Millionen Dollar förderte. Allerdings versuchte man viele Jahre lang, diese Forschungen geheim zu halten.

Fernwahrnehmung als Gesellschaftsspiel

Für viele Menschen sind Experimente mit Fernwahrnehmung mehr ein Gesellschaftsspiel. Um relevante Ergebnisse zu erzielen, ist es notwendig, dass es keine Verbindungen zwischen Perzipient und Agent gibt. Am besten ist es, das zu erkennende Ziel zufällig auszuwählen und mehrere Richter über das Ergebnis urteilen zu lassen. Der Grad der Übereinstimmung liegt dabei zwischen 1 und 10, also sehr niedrig und perfekt.

 

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