Sakrale Bauwerke und die Himmelsrichtungen

Sakrale Bauwerke und die Himmelsrichtungen

Auf der Welt gibt es zahlreiche sakrale Bauwerke. Und diese sind ganz und gar nicht zufällig ausgerichtet. So ist es zumeist so, dass Kirchen ihren Eingang im Westen haben, der Altar hingegen aber im Osten steht. Betrachtest Du hingegen die Ausrichtung des Petersdom im Vatikan, stellst Du fest, dass es hier genau andersherum ist. Doch warum ist das so?

Die Antwort darauf, gibt die „Ostung“. Im Mittelalter begann man damit, die Kirche in Richtung Jerusalem auszurichten, also dort, wo die Sonne untergeht. Da man früher auch noch große Angst vor dem Teufel hatte, ging man davon aus, dass dieser nicht dort sein würde, wo die Sonne aufgeht, sondern dort wo Finsternis herrscht. Bei islamischen Moscheen hat die Ausrichtung nichts mit den Himmelsrichtungen zu tun. Alle Moscheen werden hier in Richtung Mekka, der Stadt des Propheten, ausgerichtet.

Tempel der Israeliten, Pyramiden und Feng Shui

In der Zeit vor Christi wurde das Paradies, der Garten Eden, durch die Tempel der Israeliten dargestellt. Die Orientierung des ersten israelitischen Tempels ist auch im alten Testament vorzufinden. Dort lag der Eingang ebenfalls im Osten, das Allerheiligste, die sogenannte Bundeslade, lag im Westen. Der einzige Eingang des Garten Eden lag laut der Bibel ebenfalls im Osten, der Baum des Lebens dafür im Westen. Wie bei allen sakralen Pyramiden zeigen die ägyptischen Pyramiden hingegen nur mit einer Kante nach Osten. So können die Erdmagnetfelder in ihre einzelnen Frequenzen zerlegt werden, wie es ebenfalls bei einem Prisma der Fall ist.

Im Feng Shui, das zur chinesischen Architektur nach spirituellen Gesichtspunkten gehört, sind Gebäude an der Nord-Süd-Achse ausgerichtet. Sakrale Bauten sind also auf keinen Fall nach dem Zufallsprinzip ausgerichtet. Dabei ist es egal, zu welcher Religion oder Weltanschauung sie zählen. Trittst Du das nächste Mal in ein heiliges Gebäude ein, kannst Du Dich einmal genau umschauen und Dir die gewollte Orientierung bewusst machen.

 

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