Huna – eine hawaiianische Lehre

Huna - eine hawaiianische Lehre

Huna bedeutet verborgen oder geheim und gilt als schamanisches Handwerk. Ziel des Huna ist es, den einzelnen Menschen aber auch die ganze Welt zu heilen. Huna setzt sich aus philosophischen, psychologischen, spirituellen und esoterischen Elementen zusammen. Dabei fügt sie sich in die schamanistische Naturreligion Hawaiis ein.

Die Geschichte des Huna

Die Lehre des Huna wurde über Generationen mündlich weitergegeben. Da die Schamanen schon unter den hawaiianischen Königen und später durch die christlichen Missionare verfolgt wurden, überlebte die Lehre allein in den unzugänglichen Wäldern der Insel Kauai. Den Namen Huna verdankt die Lehre dem amerikanischen New-Age-Autor Max Freedom Long. Dieser erforschte in den 1920er Jahren die Praktiken der Schamanen und veröffentlichte mehrere Bücher darüber.

Die Lehre des Huna „Die Welt ist das, wofür Du sie hältst.“

Im Kern besagt die Lehre des Huna, dass ihr Anwender in die Lage sein soll, mit Hilfe von Magie auf das eigene Schicksal und das, der ihn umgebenden Realität, Einfluss zu nehmen. Dabei benennt Huna vier Bedeutungsebenen:

  1. Die objektive Ebene
  2. Die subjektive Ebene
  3. Die symbolische Ebene
  4. Die holistische Ebene

Ein Beispiel zeigt, wie das gemeint ist. Auf der objektiven Ebene ist Geld einfach nur Geld. Während es sich auf der subjektiven Ebene in einen Lebensmitteleinkauf verwandelt. Auf der symbolischen Ebene könnte das gleiche Objekt zu einem Geschenk werden und auf der holistischen Ebene ist der gleiche Geldschein ein Teil des Finanzsystems.

Die drei Teile des Selbst

  1. Das Lono
    Es wird als Sitz des Wachbewusstseins und des rationalen Verstandes angesehen. Aufgabe des Lono ist die Entscheidung über Denken und Handeln.
  2. Das Ku
    Das Ku gilt als eigentliches Selbst. Es organisiert das Erinnerungsvermögen und bildet Emotionen aus.
  3. Das Kane
    Das Kane verbindet den Menschen mit dem Überbewusstsein und der jenseitigen Welt.

Magisches Handeln

Damit eine magische Handlung entsteht, wird zunächst ein exaktes Gedankenbild des erwünschten Zustands ausgearbeitet. Dann müssen Zweifel und Widerstände ausgeräumt werden. Sind alle drei Selbste des Menschen in harmonischem Einklang, ist diese magische Handlung erfolgreich.

 

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