Stricken und Co: Mentale Stärke durch kleine Rituale

Stricken und Co: Mentale Stärke durch kleine Rituale

Der Mensch benötigt tägliche Ruhepausen, um die innere Balance zu halten und neue Energie zu tanken. Durch kleine Rituale wie beispielsweise das Stricken gelingt es, abzuschalten und Stress zu bewältigen.

Das Gehirn mag feste Rituale

Das Zeitunglesen vor der Arbeit, der Spaziergang danach, das Lesen eines Buches oder das Stricken an einem ruhigen Sonntag sind kleine Rituale die uns Ruhe schenken. Wir fühlen uns geborgen, sicher und wohl. Das menschliche Gehirn mag diese festen Rituale, da sie Angst und Sorgen nehmen. Donald Winnicott, US-Forscher, bezeichnet diese Rituale als „Übergangsräume“.

Der Alltag besteht nicht selten aus Hektik und Stress, sodass uns die hohen Ansprüche an uns selbst häufig auffressen. Die „Übergangsräume“ verschaffen uns Luft, wir können besser mit schwierigen Problemen umgehen.

Tipps von Psychologen zum Stressabbau

Stress am frühen Morgen ist häufig entscheidend, ob der Rest des Tages positiv oder negativ verläuft. Daher gilt es Hektik und Stress am Morgen zu vermeiden. Zu spätes aufstehen bedeutet Stress, der sich anschließend über den ganzen Tag zieht. Aus diesem Grund gilt: Zeit einplanen. Frühzeitiges aufstehen, frische Luft am offenen Fenster einatmen und das Zeitunglesen beim Frühstück – der optimale Start in den Tag. Aber auch Ordnung am Morgen signalisiert unserem Gehirn, das alles gut ist. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass uns Handlungen wie Aufräumen für den Tag stärken.

Mentale Stärke lässt sich ebenfalls durch leichte Arbeiten wie Stricken, Häkeln oder Gartenbepflanzung gewinnen. Denn die Konzentration auf eine ruhige Tätigkeit kann Stress optimal bewältigen. Des Weiteren sind Schreiben oder Zeichnen gute Alternativen, um Sorgen und Ängste zu verarbeiten. Eine altbewährte Methode: Ängste auf ein Blatt Papier schreiben, eine Kerze anzünden und das beschriebene Blatt in die Flammen halten und anschließend in einen feuerfesten Behälter oder das Spülbecken werfen. Gedanklich werden die Ängste bei dieser Methode einfach verbrannt.

Die innere Balance kann auch mithilfe einer Bestandsaufnahme zurückgeholt werden. Ein Spaziergang am Abend um den Tag innerlich Revue passieren zu lassen, macht den Kopf frei.

 

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