Zurück zur Natur in der Natur

Zurück zur Natur in der Natur

Die Zeit bewegt sich. Alles ist schnell. Alles rauscht nur so an einem vorbei. Termine jagen Termine, gefolgt von Terminen, bei denen neue Termine vereinbart werden. Ziele werden gesetzt und müssen erfüllt werden. Zeit ist Geld. – Das ist der Teil unserer Welt, den wir „Zivilisation“ nennen und den wir selbst geschaffen haben. Viele Menschen, die tagtäglich an ihre unterschiedlichen Tretmühlen der Anforderungen und Erwartungen am Arbeitsplatz, seitens der Familie und der Umwelt ganz allgemein gefesselt sind, erleben früher oder später diese Form der Existenz als stressig und demotivierend.

Sie stellen sich die Frage: „Und wo bleibe ich?“, erwarten darauf eine Antwort, sind frustriert davon, keine zu erhalten. Dabei verkennen sie, dass die Antwort in ihnen selbst liegt. Denn die meisten Menschen haben durch ihre Form der Eingebundenheit in unsere Zivilisation bereits den Kontakt zu sich selbst verloren. Und wenn sie selbst sich nicht einmal mehr fühlen, nicht mehr wahrnehmen können, wie sollte es anderen dann gelingen?

Befreiung durch die Natur

Wer sich aus diesem Räderwerk moderner Zeiten befreien will, der findet in der Natur eine Chance – hier: zu seinem eigenen Selbst – zurückzukehren. Schon allein ein Spaziergang in der freien Natur hilft dem gestressten Geist zu entspannen. Denn er bedeutet eine neue Herausforderung für unsere Sinne, die an Lärm in jeder Form gewöhnt sind. Plötzlich sind da unzählige leise Geräusche, unterschiedliche Düfte, es bieten sich dem Betrachter Ansichten, die er so in seiner täglichen Umgebung nicht findet.

All diese Wahrnehmungen lösen unterschiedliche Empfindungen aus und mehr und mehr beginnt sich der Geist zu distanzieren von dem, was ihn sonst umtreibt und vielleicht in die eine oder andere Sackgasse geführt hat. Wer jedoch dieses positive und entspannende Erlebnis noch intensiver nutzen will, der kann sich durch die bewusste Wahrnehmung seiner Eindrücke, durch Lauschen statt hören, durch Sehen und Erkennen statt bloßem Schauen Augenblick für Augenblick erobern, sich öffnen und damit sein vernachlässigtes Selbst wieder erden.

Bewusst an Pflanzen zu riechen, Blüten oder Blätter zwischen den Fingern zu spüren, den Rillen in der Rinde eines Baumes zu folgen und dabei im wahrsten Sinne des Wortes seine Energie zu begreifen, die über Jahrzehnte dieses Lebewesen geformt haben, das Leben selbst um einen herum zu spüren hilft dabei, sich selbst wieder als lebendig zu erleben. So gewinnt man Kraft und man verschafft sich Abstand zu Dingen, die auf der Ebene der Zivilisation wichtig scheinen, es jedoch aus der Perspektive des Lebens an sich in keiner Weise sind.

 

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