Die Lehren des Zen – Wandern

Man kennt es zuhauf: ist man erstmal in der Natur unterwegs, spaziert oder wandert vor sich hin und genießt die Landschaft, dann erscheint das Glück ganz nah und präsent und die Gedanken verlieren sich in der Natur. Erst dann kann der Mensch mal richtig abschalten und entspannen. Der Weg des Zen zum Glück liegt in uns und dieser erfolgt sehr gut während des Wanderns. Es kommt nicht so sehr darauf an was man wahrnimmt, sondern wie man es wahrnimmt.

Natürlich trägt auch die Umgebung, unser Gefährte und das Wetter dazu bei wie gut wir uns während einer Wanderung fühlen. Trotzdem verhindern innere Anspannungen, Störungen und Unwohlsein, dass man die Natur in seiner Gänze und Schönheit wahrnimmt, da die innere Einstellung negativ ist. Drei Schritte können dabei helfen eine positive Einstellung zu bekommen.

Das unmittelbare Schauen

Einer der Schritte zum Glück ist laut Zen das unmittelbare Schauen, bei dem man wahrnimmt was ist und wie etwas ist. Dabei wirft man Gedanken, Vorurteile und ähnliches über Bord und nimmt gänzlich wahr, was vor einem liegt.

Annehmen

Der zweite Schritt besteht darin anzunehmen was ist und die Situation zu akzeptieren. Dabei löst man sich von der Vorstellung, wie die Begebenheiten sein müssten und erkennt an wie sie sind. Erwartungen werden über Bord geworfen und man nimmt an, was ist. Dadurch erfolgt zugleich eine Akzeptanz für die Situation.

Schätzen, was ist

Erst wenn wir die Situation um uns wirklich erkennen, wahrnehmen und akzeptieren, eröffnet sich uns eine ganz neue Wahrnehmung und das Glück strömt wie von selbst durch uns. Dann wird das Wandern ein Spazieren ohne Ziel, das nur dem Selbstzweck dient, der Wahrnehmung der Natur und der Harmonie mit sich selbst. Das ist es, wieso man wandert, wieso man sich gut fühlt und wieso man eins mit der Natur und sich selbst ist.

 

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