Loa - der Geist des Voodoo!

Der Begriff des Voodoo stammt ursprünglich aus dem westlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Diese vorwiegend kreolische Religion gelangte durch die Verschleppung von Sklaven in die Länder der Karibik. Dazu gehört die Insel Haiti aber auch die südlichen Staaten der USA. In den Industrieländern ist Voodoo als ein Kult bekannt, bei dem das Darbringen von Opfern sowie die Praktizierung von schwarzer und weißer Magie betrieben wird. Voodoo weißt aber auch verschiedene Elemente anderer Religionen auf, je nachdem wo die Anhänger des Voodoo beheimatet sind.

Die Grundlagen des Voodoo

Der Voodoo Glaube kennt nur einen Gott, dieser wird Guter Gott oder Bondieu genannt. Der Gläubige kann sich allerdings nicht selbst an seinen Gott wenden, er benötigt dazu einen Vermittler.

Diese Vermittler sind Geistwesen und werden als Loa bezeichnet. In ihrer Macht steht es, Dinge zu verändern. Für die Anhänger des Voodoo sind die Loa innerhalb der eigenen Familie wichtige Ansprechpartner.

Schwarze Magie

Die meisten Menschen, die an Voodoo denken, bringen dies mit Schwarzer Magie in Verbindung. Praktiken wie der Totenkult oder die Wiederbelebung Verstorbener sowie Ritualmorde entpuppen sich aber zumeist als Propaganda konkurrierender Religionen. Menschenopfer gelten nicht als Teil der Religion, Tiereopfer sind jedoch durchaus üblich.

Voodoo-Puppen

Der wohl bekannteste Brauch innerhalb des Voodoo ist die Herstellung von Voodoo-Puppen. Diese werden meist nach dem Vorbild eines lebenden Menschen hergestellt. Ein Foto des Betreffenden wird dazu auf den Kopf der Puppe geklebt. Durch das Stechen oder gar Durchbohren der Puppe soll dem betreffenden Schmerz zugefügt werden. Ursprünglich war diese Zeremonie von den haitianischen Priestern des Voodoo allerdings für die Heilung von Krankheiten gedacht. Leider wird die Religion des Voodoo nur auf Dinge wie die Schwarze Magie und die Anwendung von Voodoo-Puppen reduziert.

 

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