Magie der mathematischen Fraktale?

Die Magie in den verschiedenen Religionen - Teil 2

Übersetzt bedeutet Fraktal (lat. Fractur) gebrochen oder zerbrochen. Der Mathematiker Benoit Mandelbrot hat diese Bezeichnung eingeführt. Bei ihm zerfallen komplexe Strukturen in kleinere Fragmente, die wiederum so aussehen, wie die ursprüngliche Struktur. Betrachtet man die Formen in der Natur, so fällt auf, dass diese ausschließlich aus Fraktalen aufgebaut ist. Wie etwa ein Farnkraut-Blatt, das aus lauter kleinen Farnkraut-Blättern besteht.

Selbstähnlichkeit als heiliges Symbol?

In vielen schamanischen und archaischen Kulturen wird die Spirale als magisches Fraktal verehrt. Die Spiralform kommt überall in der Natur und vor allem im Weltraum vor. Die Menschen haben schon vor Urzeiten erkannt, dass die gesamte Schöpfung einen fraktalen Aufbau aufweist. Hier ein paar Beispiele für Fraktale um uns herum:

  • Elektronen umkreisen den Atomkern linksdrehend
  • Auch die Erde rotiert links um die Sonne
  • Alle Galaxien werden von den Sonnensystemen auf diese Weise umkreist

Hat man erst die fraktalen Strukturen in der Natur erkannt, lassen sich daraus sowohl immer kleinere als auch immer größere selbstähnliche Formen erkennen. Dabei bildet die einfachste Struktur immer ein Spiegelbild der größeren komplexeren Struktur.

Ist auch das Leben ein magisches Fraktal?

Viele Kulturen betrachten auch das menschliche Leben als magisches Fraktal. Wir werden geboren und durchlaufen verschiedene Entwicklungsstadien. Nach dem Tod reinkarnieren wir und erscheinen in einem neuen Körper um neue Erfahrungen zu durchleben. Damit hat sowohl die Zeit als auch unser Leben eine durchaus fraktale Struktur.

Wie lässt sich dieses Wissen anwenden?

Das Universum ist immer bestrebt, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Daher sollte der Mensch sein Dasein mit positiven Wünschen und Hoffnungen anfüllen. Nur so können diese schließlich auskristalisieren und real werden. Positive Gedanken führen somit zu positiven Erfahrungen, während negative Gedanken negative Erfahrungen hervorbringen. Diese Lebenseinstellung kann man getrost als magisches Fraktal betrachten. Der berühmte Wunsch ans Universum stellt sich damit als Reaktion auf positive oder negative Wünsche und Hoffnungen heraus.

 

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