Das Sternbild: Bärenhüter

Das Sternbild des Bärenhüters

Das Sternbild des Bärenhüters zeigt sich von einer sehr großen und zugleich auffälligen Seite. Es befindet sich genau zwischen Herkules und Jungfrau. In ganz Mitteleuropa ist das Sternbild im Frühjahr am besten am Himmel zu sehen. Ganzjährig kann der nördliche Teil bestaunt werden.

Den Bärenhüter finden

Das Bärenhüter Sternbild ist sehr einfach am Himmel zu finden. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Großen Wagen. Wer diesen gefunden hat, braucht nur der Deichsel folgen und schon trifft man auf den Bärenhüter. Die Sternkonstellation stellt angeblich einen gekrümmten Mann dar. Allerdings geht die erste Assoziation beim Betrachten wohl eher in Richtung Drache. Der hellste Stern des Sternbildes ist Arktur – der Hauptstern. Er leuchtet auffällig in einem strahlenden Orange.

Außerdem ist er ein Teil des Frühlingsdreiecks. Direkte Nachbarn des Bärenhüters sind unter anderem der Große Bär, Jungfrau, Schlange oder auch die nördliche Krone. Wie auch schon der Große Wagen ist auch der nördliche Teil des Bärenhüters zirkumpolar. Das bedeutet, dass er in allen Breiten das ganze Jahr über am Nachtmittel zu erblicken ist. Eine außergewöhnliche Besonderheit bei diesem Sternbild ist übrigens, dass der Bärenhüter über sehr viele Doppelsterne verfügt.

Mythologischer Hintergrund des Sternbildes

Es gibt verschiedene Mythologien zum Ursprung des Sternbildes. In einer der Überlieferungen heißt es, dass es sich bei dem Bärenhüter tatsächlich um den Sohn Arkas von Kallisto und Zeus handelt. Zeus wollte Kallisto beschützen und hat sie deshalb in eine Bärin verwandelt. Arkas begegnete seiner Mutter in Bärengestalt und wollte diese erlegen. Das verhinderte Zeus und versetzte die beiden an den Himmel. Eine weitere Mythologie geht davon aus, dass Ikaros sich hinter dem Bärenhüter verbirgt. Ikaros wurde vom Weingott im Weinanbau geschult. Eines Tages zog er los, um Wein zu verkaufen. Dabei traf er auf eine Gruppe Hirten. Wein war ihnen unbekannt, weshalb sie davon ausgingen, Ikaros wolle sie vergiften, so erschlugen sie ihn. Ikaros Tochter Ergone trauerte unsäglich und erhängte sich deshalb. Der Weingott verewigte die beiden daraufhin am Himmel.

 

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