Das Stille-Retreat für Zuhause

Das Stille-Retreat für Zuhause

Ruhe und Entspannung ist etwas nach dem jeder Mensch von jeher sucht. Umso schneller unsere moderne Welt sich bewegt, umso öfter suchen wir nach Wohlfühloasen, um unsere Energien aufzuladen. Dafür muss gar nicht immer ein entlegenes Kloster aufgesucht oder ein Urlaub gebucht werden. Ruhe und Entspannung kann man ebenso Zuhause finden. Wie man sich ein Stille-Retreat schaffen kann, wollen wir Euch im Folgenden zeigen.

Ein Stille-Retreat aufbauen

Wichtig ist es zunächst einmal einen geeigneten Termin zu finden, der Ruhe und Entspannung ermöglicht. Dabei ist es wichtig, dass man sich alleine in den eigenen vier Wänden aufhält. Deck Dich für diese Zeit mit genügend Lebensmitteln ein, sodass Du gut versorgt bist. Auch dass Du in diesen Tagen nicht erreichbar bist, sollte nach Möglichkeit gewährleistet sein, also informiere Deine Freunde und Verwandte darüber.

Nun gilt es einen Ort in der Wohnung zu finden, der als Meditationsort fungiert. Der ist schnell eingerichtet, da es eigentlich nur eines Sitzkissens, einem Bänkchen und einer Art Altar mit einer Kerze drauf bedarf. Wenn Du lieblings Räucherstäbchen hast, können diese dort auch ihren Platz finden. Hilfreich kann es zudem sein Fernseher und Computer mit einem Tuch zu verhängen, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Klangschalen und Zimbeln können als Einläutung für die Meditationssitzungen gelten.

Der Tagesplan

Überfordere Dich am Anfang nich und wähle ruhig kürzere Sitzungszeiten von etwa 15 Minuten. Dabei kann es zudem förderlich sein zu lächeln, denn durch das Hochziehen der Mundwinkel werden Glückshormone ausgeschüttet. Wichtig ist es einen Tagesplan zu erstellen, der klar strukturiert, wann Du dich in Bewegung befindest und wann Du meditierst. Auch die Mahlzeiten sollten achtsam und bewusst geplant werden. Genieße jeden Bissen und sei auch während der Mahlzeiten entspannt und eins mit deiner Umgebung. Auch die Pflege des eigenen Körpers ist ein wichtiger Bestandteil des Stille-Retreats, daher sollten auch Wohlfühlzeiten eingeplant werden. Dabei ist es wichtig sich etwas zu gönnen, wie beispielsweise Süßigkeiten oder ein warmes Bad.

Beim Stille-Retreat geht es nicht darum keinerlei Gedanken zu zulassen, sondern diese wahrzunehmen, zu beobachten und nicht als Beeinflussung zu empfinden. Das klingt zunächst einmal einfach umzusetzen, wir Alle wissen allerdings, dass auch während eines Stille-Retreats die Phase kommt, in der man genervt, ausgelaugt und frustriert ist, dass es nicht merklich „voran geht“. Bleibst Du aber dabei und meisterst diese Herausforderung, wird es ein wahres Erlebnis und eine Selbsterkenntnis. Die Kraft, die aus dieser Zeit geschöpft wird, ist sehr wichtig für die Harmonie des Menschen. Auch in späteren Zeiten kannst Du aus dieser Phase erneut Energie und Kraft schöpfen.

 

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