Heilkunst und Mythen aus Ägypten

Heilkunst und Mythen aus Ägypten

Die Hochkultur der alten Ägypter fasziniert die Menschen noch heute, 2000 – 4000 Jahre später. Mumien, Pyramiden, Magie – all dies gehört dazu. Wer schon einmal Ägypten besucht hat und staunend vor den Pyramiden von Gizeh oder dem großen Tempel in Karnak stand, der fragt sich zwangsläufig ob auch von unseren Völkern solch gewaltige Bauwerke bestehen bleiben. Die alten Ägypter waren schon sehr fortschrittlich, anders lässt sich auch der Bau der Pyramiden zum Beispiel nicht erklären. Auch in Sachen Heilkunst waren sie sehr viel weiter, als man landläufig annimmt.

Heilen mit und ohne Magie

Der berühmteste Heiler und Arzt des alten Ägyptens war Imhotep. Er baute zum Beispiel den ersten gynäkologischen Stuhl. Dies klingt nun sehr wissenschaftlich, doch für die Ägypter waren damals Heilung und Glaube sehr eng verknüpft. Ihre vielfältigen Götter, von denen jeder für einen Bereich des Lebens stand, hatten natürlich für sie auch einiges mit der Heilkunst zu tun. So war zum Beispiel die Göttin Isis auch als Heilerin anerkannt und zu ihr wurde gebetet und ihr geopfert, um eine Krankheit zu vertreiben. Der Schreibergott Thot war als Schutzpatron der Augenärzte bekannt, denn er soll einst dem Gott Seth sein ausgerissenes Auge wieder eingepflanzt haben.

Die meisten Ärzte damals waren gleichzeitig auch Priester. Viele von ihnen entstammten dem Sachmet Kult, Sachmet war die Götting des Krieges, aber auch die der Krankheit. In den Sachmet Tempeln wurde den Priestern auch so etwas wie eine Ausbildung zum Arzt zuteil.

Viele Methoden der heutigen Heilkunst waren schon damals bekannt:

  • Wunden verschließen mit Nadel und Faden
  • Zähne ersetzen, zum Beispiel durch goldene Zähne
  • Verbände und Hautmasken aus Honig
  • Klistieren bei Verstopfung

Schon Cleopatra soll in Milch und Honig gebadet haben und heute noch schwören die Menschen und Kosmetik Hersteller auf diese Heilmittel.

 

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