Obelisken – was steckt dahinter?

Obelisken - was steckt dahinter?

Der Obelisk ist eines der typischen Symbole des alten Ägyptens. Bis heute sind sich die Experten nicht sicher, zu welchem Zweck die Obelisken errichtet wurden und welche Mystik dahinter steckt. Der Begriff Obelisk stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Spieß“. In der ägyptischen Schreibweise lautet die Übersetzung „Himmelsspalter“. Dies deutet eher auf ein Instrument hin, dass als Verbindung zwischen den Menschen und der Götterwelt diente.

Wo finden wir Obelisken?

Die ältesten Obelisken stehen bereits 1.500 – 2.000 v. Chr. in Heliopolis im alten Ägyptischen Reich. Sie zeigten den Gläubigen aus weiter Entferung den Standort des Heiligtums an. Ähnlich wie die christlichen Kirchtürme oder muslimische Minarette dienten sie als Orientierungspunkte. Heute stehen eine ganze Reihe von Obelisken an Orten, wo man sie eigentlich nicht vermuten würde:

  • Washington
  • Paris
  • New York
  • London

Bereits um 357 n. Chr. Stellte Kaiser Konstantin II. einen Obelisken in Rom auf. Und auch heute noch kann man einen stattlichen Obelisken auf dem Petersplatz in Rom bewundern.

Wie sieht ein Obelisk aus?

Der Obelisk steht auf einer breiten Basis und wird zur Spitze hin schmaler. Bei einem klassischen Obelisken besteht die Spitze aus einer Pyramide, die mit Gold überzogen war. Das Gold steht dabei als Symbol für die Sonne. Daher gehen die Forscher davon aus, dass der Ursprung der Obelisken bei der Verehrung der Sonne zu suchen ist. Die steinernen Zeugnisse können bis zu 500 Tonnen wiegen und gelten als Meisterstück antiker Ingenieursleistung. Ägyptische Obelisken sind oft mit Hieroglyphen versehen.

Der Obelisk als Phallus- oder Fruchtbarkeitssymbol?

Die Form der Obelisken legt den Schluss nahe, dass es sich dabei um ein Phallus- oder Fruchtbarkeitssymbol handelt. In allen Kulturen spielte das Thema Fruchtbarkeit eine große Rolle. Ob dies jedoch die eigentliche Bedeutung der Obelisken war, darüber streiten sich die Experten bis heute.

 

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