Die Meditationsarten im Kundalini-Yoga –Teil 1

Die Meditationsarten im Kundalini-Yoga –Teil 1

Beim Kundalini-Yoga gibt es mehrere Arten der Meditation, die grundlegend in verschiedene Kategorien unterteilt werden können. Zahlreiche dieser Meditationen sind allerdings recht komplex, als dass es möglich wäre, diese in kurzen Worten verständlich zu erklären. Darunter befinden sich beispielsweise einige Heilmethoden, die auf dem Kundalini-Yoga basieren, wie etwa diverse Partner-Meditationen.

Jedoch haben alle Meditationen dieselbe Grundlage. Denn sie alle basieren darauf, dass unser Geist nicht etwa unser Meister ist, sondern unser Diener und dass das Gefühl von Glück unser Geburtsrecht ist.

Ein wesentlicher Bestandteil der Meditation ist das Mantra, bei dessen Aussprache zahlreiche Reflexpunkte in unserem Mund stimuliert werden, was sich wiederum auf unser Gehirn – insbesondere den Hypothalamus und die Hypophyse – auswirkt. Durch die Meditation mithilfe eines Mantras wird der Geist gereinigt und alles Negative wird abgelegt. Selbst wenn uns der Inhalt unseres Mantras nicht bekannt ist, so hilft er doch dabei, unser Bewusstsein mit seiner positiven Kraft zu erfüllen. Sobald wir beispielsweise das Mantra „Sat Nam“ regelmäßig meditieren, wird seine Kraft die Wahrheit in uns hervorbringen, sodass wir diese sogar nach außen hin leben können.

Mantra-Meditation

Für eine Mantra-Meditation nimmt man eine einfache Sitzhaltung im Schneidersitz ein und überkreuzt dabei die Beine. Alternativ begibt man sich in aufrechter Position auf einen Stuhl, stellt beide Füße nebeneinander flach auf den Boden. Nun schließt man die Augen, drückt sanft beide Handflächen vor der Brust zusammen und singt für sieben Minuten immer wieder „Sat Nam“. „Sat“ wird dabei etwa siebenmal so lang gesungen wie „Nam“. Diese Meditation stärkt die Konzentration und führt zu innerer Harmonie.

Bewegungs-Meditationen

Um eine Bewegungsmeditation durchzuführen, begibt man sich in eine einfache Sitzposition, legt die rechte Hand auf das rechte Knie und hält dabei Daumen und Zeigefinger im Gyan Mudra zusammen. Die linke Hand hält man hingegen mit der Handfläche nach innen gerichtet im Abstand von ungefähr 20 Zentimetern vor die Brust. Nun singt man mit jedem Atemzug zweimal „Ich bin“. Während man die linke Hand beim ersten „Ich bin“ etwa zehn Zentimeter zur Brust führt, bewegt man diese beim zweiten „Ich bin“ wieder zehn Zentimeter von der Brust weg in die Ausgangsposition und wiederholt dies elf Minuten lang. Diese Meditation wirkt sich auf das Bewusstsein des höheren Selbst aus.

 

Online Beratung – Unsere Empfehlung zu diesem Thema

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.