Die Kirlianfotografie

Die Kirlianfotografie

Kirlian- oder Koronaentladungsfotografie (auch Hochfrequente Hochspannungsfotografie) ist ein Verfahren, bei dem Glimm oder Koronaentladungen visualisiert werden sollen. Das sowjetische Ehepaar Semjon Kirlian und Walentina Kirliana entwickelte es Anfang des 20. Jahrhunderts und ließ es sich 1945 patentieren. Dieses fotografische Verfahren wird auch in der Kunst, Werbung sowie in der Alternativmedizin eingesetzt.

Funktionsweise der Kirlianfotografie

Der Kirlianfotografie liegt zugrunde, dass in Folge der elektrischen Feldstärke in Gasen, wie auch der Luft, Ionisierungen auftreten und dadurch Gasentladungen vorliegen. Wenn die elektrische Feldstärke nicht so hoch ist, dann kommt es zur Koronaentladung respektive Glimmentladung. Dies kann man sich als elektrische Entladung vorstellen, die allerdings mit Lichterscheinungen unterschiedlicher Stärke verbunden sind und in manchen Fällen auch fotografisch visualisiert werden können. Koronakameras machen diese, zum Teil sehr schwachen, Lichterscheinungen dann sichtbar.

Elektrische Entladungen können von jedem elektrisch leitfähigen Material ausgehen, so auch von Pflanzenarten. Ist die Oberfläche dieses Materials uneben, zeigt sich dies auch in der Lichterscheinung und unterschiedliche Muster entstehen.

Ablauf des Verfahrens

Man benötigt für dieses Verfahren einen abgedunkelten Raum, in den eine Metallplatte gelegt wird. Darauf wird ein Isolator, beispielsweise eine Keramikplatte, befestigt. Dann wird der zu belichtende Film darauf angebracht, mit der fotoempfindlichen Seite nach oben. Als letzter Schritt wird dann das zu fotografierende Objekt, zum Beispiel eine Münze, auf den Film gelegt. Die Metallplatte wird nun mit einer Hochspannung versehen. Je nach Belichtungsdauer entsteht dann die Koronaentladung.

Alternativmedizinische Anwendung

Die Kirlianfotografie wird auch in der Alternativmedizin angewendet. Diese Methode soll Blockaden im Bereich der Meridiane aufdecken. Deshalb werden vorwiegend Füße und Hände fotografiert, wo nach der traditionellen chinesischen Lehre die Meridiane enden. Einige Heilpraktiker nutzen daher diese Form der Energiefotografie, indem sie beispielsweise Aufnahmen von kranken Personen mit denen der aktuellen Patienten vergleichen und Blockaden diagnostizieren, die in der Folge dann gelöst werden können.

 

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