Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie

In den letzten Jahren hat die Magnetfeldtherapie, welche ihren Ursprung bereits vor 2000 Jahren hatte, als alternativmedizinische Behandlungsmethode eine regelrechte Blütezeit erfahren. Durch die bioenergetische Stimulation des Organismus sollen auf diese Weise nicht nur präventive, sondern auch heilende Vorgänge in Bewegung gesetzt werden.

Vorherrschend wird diese Methode in der Chirurgie – zum Beispiel bei Knochenbrüchen oder zur Unterstützung der Wundheilung – und Orthopädie – beispielsweise bei Arthritis – angewendet.

Anwendung

Mittels statischer oder pulsierender Magnetfelder, die in der Magnetfeldtherapie in verschiedenen Intensitäten und Frequenzen auf den Patienten angewendet werden, soll die Durchblutung und der Zellstoffwechsel in den behandelten Arealen verbessert werden. Reaktionen treten hier in den physiologischen und chemischen Vorgängen an der Zellmembran sowie bei der Erregungsleitung von Nervenbahnen auf. Da die Wirkung der Magnetfelder nicht durch Kleidung oder Verbandsmaterial beeinflusst wird, ist die Anwendung dieser Therapieform relativ einfach.

Entweder trägt der Patient statische Magnetfelder in Form von Permanentmagneten Pflastern, Schmuck oder Einlegesohlen am Körper oder aber er wird durch Stäbe oder eine Röhre einem bestimmten Feld für einen bestimmten Zeitraum ausgesetzt. Außerdem weit verbreitet sind die Reflexzonenmassage und die alternative Akupunktur mittels kleiner Magnetstäbe. Während und auch nach der Therapie sind keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen zu erwarten, jedoch dürfen diese Anwendungen bei Personen mit elektronischen Implantaten wie Herzschrittmachern auf keinen Fall durchgeführt werden.

Wirksam oder nicht?

Die Wirkung der Magnetfeldtherapie ist bis heute noch stark umstritten. Sie ist beispielsweise nicht mit der Theorie zum Elektrosmog vereinbar, welche auf den selben Prinzipien basiert, aber dennoch negative Auswirkungen auf den Organismus haben soll. Außerdem ist der Mensch in seinem Alltag immer wieder verschiedenen Feldern, z.B. denen in Lautsprechern, ausgesetzt und so ist die Isolation der Auswirkung einer medizinischen Anwendung in diesem Bereich unmöglich. Allerdings konnte in mehreren Studien ein gering positiver Effekt bei Arthritis Patienten bestätigt werden, jedoch steht die Erklärung der Befunde weiterhin aus.

 

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